|
|

 |
 |
Präsident: Heinz Mayer
 Unter 100kg Körpermasse spielt sich auf und mit einem Finn wenig ab - oder anders formuliert, bei Wind wird es extrem mühsam und zwangsläufig sehr anstrengend. Wer aber schneller rennt als andere in die Pedale treten, im Laufschritt pro Woche längere Distanzen zurücklegt als andere in ihrem gesamten Leben und das bei jedem Sauwetter, der lässt sich nicht so einfach verblasen. Heinz Mayer segelt gerne, am liebsten wenn der See aufgrund von weniger Verkehr quasi sein Eigen ist. Der 63-jährige Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien steht neben dem Segelsport ungemein auf Lesen, ohne Zeitung oder Buch in seinen Händen würde er auf seinem Plateau verloren wirken. Der Verfassungs- und Verwaltungsjurist bringt unter anderem als Kuratoriumsmitglied des Ludwig Bolzmann Institutes und Vorstandsmitglied des Hans-Kelsen-Institus jede Menge Führungsqualitäten mit ein, unbedingter Teamgeist ist für den gebürtigen Steirer ein unverzichtbares Meinungsbildungsinstrument.
|
Vizepräsident und Oberbootsmann: Christoph Marsano
 Seine glorreichen Laserzeiten von einst, unterbrochen von einem Jahrzehnt Hobie Cat 16 und Astro Segeln, kostet Christoph Marsano im Moment wieder in vollen Zügen aus. Der Europameistertitel in der Masterklasse beweist, dass der 44-jährige Banker und als solcher verantwortlich für Vertriebsunterstützung und Projektmanagement, nichts von seinem Können eingebüßt hat. Auch das Schaffen als Jugendwart ist für den seglerischen Allrounder nichts Neues, das Mitwirken in einem Vorstand sowieso nicht. Als Schriftführer baute der zweifache Familienvater jene Datenbank auf, die heute noch im Einsatz ist. Diese mit vereinten Kräften aktuell zu halten ist eines von vielen Anliegen, das diesbezüglich wichtigste liegt freilich auf der Hand: das Kind im Manne will die Jugend mit viel Spiel und noch mehr Spaß zum kollektiven Auslaufen zu motivieren. Der Erfolg gibt dem designierten Vize-Präsidenten Recht, der Wasserspaß war der nächsten Segel-Generation in den vergangenen Jahren buchstäblich ins Gesicht gemeißelt.
|
Schriftführerin: Silvia Petz
Ehe Silvia Petz 2004 eintrat, hatte sie in Sachen UYCNs bereits alle Hände voll zu tun. Als ehemalige Angestellte der Steuerberaterkanzlei Cesky kam die 34-Jährige in den zweifelhaften Genuss sämtliche Vorschreibungen einzukuvertieren, jetzt legt die angehende Architektin zumindest offiziell Hand an. An der Vorschot von Thomas Dohnal kam die Schriftführerin auf zwei Kufen bereits zu EM-Ehren und gewann darüber hinaus eine Ranglistenregatta. Mittlerweile steht sie auf der Sprinto ihre Frau und will sich künftig auch vermehrt an der Pinne probieren. Einzig zu starker Wind bremst den Segel-Enthusiasmus der Frohnatur, liegen die Schilfhalme quasi waagrecht auf dem Wasser, bleibt Silvia lieber im Trockenen.
|
Finanzreferent: Werner Kurz

Öffnet Werner Kurz seine Verandatüre und setzt den rechten Fuß geschätzte zehnmal vor den linken, könnte er Segel setzen. Der Wirtschaftstreuhänder, seit seiner Kindheit Mitglied im UYCNs, wohnt einen Steinwurf vom Clubgelände entfernt. Seine Kinder Catarine und Christoph sind dem Segelsport ebenso verbunden wie Ehefrau Maria, weshalb gemeinsame Ausfahrten mit einem 20qm Jollenkreuzer zu geschätzten Familienhappenings mutieren. Kurz, in seiner Funktion für die Club-Finanzen zuständig, gilt als ambitionierter Segler, der sich auch als Regattahelfer gerne in den Dienst der Sache stellt. Der Jurist gilt als ruhiger Zeitgeist, den abgesehen von unnötigen Streitereien und Ungerechtigkeit wenig bis gar nichts aus der Fassung bringt.
|
Wettfahrtreferent: Wolfgang Aigner

Gelernt hat er im zarten Alter von 14 Jahren und das beim Irzl an der Donau. Seit 1975 ist Wolfgang Aigner Mitglied, in etwa so alt sind seine geliebten Rümpfe, die zuletzt eher weniger Wasserkontakt bekamen. Das liegt daran, dass der gemachte Racer-Officer fast an jedem Wochenende ein Startschiff unter seinen Füssen hat und seine Liebe zum Segelsport vermehrt in die organisatorische Leidenschaft mündet. Die diesbezügliche Feuertaufe gelang 1986 im Rahmen der Hobie Cat Europameisterschaft, zwischenzeitlich hat der Mann, dem Elvis gehorcht, sämtliche Bescheinigungen in der Tasche um alles und jeden um den Kurs zu dirigieren. Als Ziel für sein Schaffen strebt das Energiebündel zufriedene Segler und ein sportives Club-Images an, bleibt zu wünschen, dass er am Wasser die entsprechende Hilfe bekommt.
|
Baureferent: Joschi Mautner Markhof
 Die seglerische Laufbahn, des 1961 geborenen Baureferenten, begann klassisch gleich nebenan. Beim Hofbauer in Neusiedl das Segeln gelernt und anschließend einen Sommer als Segellehrer dieses Wissen an Andere weitergegeben. Seit 1997 im UYCNs Mitglied, war sein erstes eigenes Boot – ein Hobie 16 - aus Kunststoff und hatte noch 2 Rümpfe. Doch schon bald entdeckte Joschi die Liebe zu den Holzbooten, nennt nun bereits seinen dritten (in Folge und nicht gleichzeitig) 15er Jollenkreuzer sein Eigen und läßt sich auch durch die immer geringer werdenden Mitstreiter nicht davon abbringen. Trotz gutgemeinter Ratschläge von so manchem „Yoghurtbecher-Segler“ bleibt er den Jollenkreuzern treu. Mehrere Wochen im Jahr zieht es Joschi in die Ferne und er ist segelnd auf hoher See unterwegs. Das Segeln ist jedoch nicht seine einzige sportliche Leidenschaft, ist er doch auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf Bergtouren anzutreffen. Im beruflichen Bereich als Immobilientreuhänder tätig, bietet er umfassende Dienstleistungen als Makler, Verwalter und Developer für Immobilien im Grossraum Wien an. Und damit ist auch die Verbindung zum Baureferat des UYCNs klar, welches Joschi im laufenden Vereinsjahr 2010/2011 von Michael Lachsteiner übernommen hat. Der Vergleich der Tätigkeit des Baureferenten mit der Verwaltung eines Zinshauses, das auf dem Wasser steht und ca. 500 Eigentümer hat, ist sicher nicht von der Hand zu weisen.
|
Jugendreferent: Lukas Hobiger
 Quasi im Club aufgewachsen und durch Eltern und Großeltern zum Segeln motiviert, durchschritt Lukas Hobiger die klassische Segellaufbahn. Schon früh musste er aufgrund seiner Größe und des Gewichts vom Opti in die Europe umsteigen, was seinen wahren Ehrgeiz geweckt hat. Als die Europe Klasse in Österreich nicht mehr vertreten war, kam der logische Wechsel in den Laser Standard, welchen er bis heute sehr erfolgreich segelt. In seiner ersten Lasersaison wurde er von seinen Clubkollegen wie z.B. Martin Lehner und Christoph Marsano zur nationalen Spitze hintrainiert. Zusätzlich hat er viele Stunden am Club 29er verbracht, wodurch er seine Skiff-Ambitionen entdeckte und von nun an den See mit seinem eigenen 49er unsicher machen wird. Ab sofort macht es sich Lukas zur Aufgabe seinen Spaß am Segeln dem Nachwuchs als Jugendreferent und Trainer weiter zu geben.
|
Rechtsreferent: Lukas Richter

Die seglerische Muse hat Lukas Richter spät, aber dafür umso heftiger geküsst. Der Mann von der Insel, im Notariat seines Vaters am werken, kam erst vor ein paar Jahren voll und ganz auf den Geschmack des sportiven Segelns und hat in beeindruckender Kürze nachgeholt, was zuvor und eventuell versäumt wurde. Als umsichtiger Bugmann auf dem See und Meer gefragt, ist der gelernte Jurist einer, der für seine bekannt kritischen Fragen ebenso bekannt wie berüchtigt ist. Ohne fundierte, logisch nachvollziehbare Antwort lässt der 34-Jährige, der als Rechtsreferent indirekt in die Fußstapfen seines Vaters Haymo tritt, nicht locker.
|
Hafenkapitän: Dominic Marsano

Es gibt keinen besseren Flecken Erde um erwachsen zu werden. Laufen lernen, Versteckspiele im Schilfgürtel, Fahrradfahren und um die Wette segeln, Blutsbrüderschaften schließen, den ersten Kuss riskieren, Semmeldienst, Lasersegeln, das Check Point, dann der Umstieg auf zwei beine und den Katamaran. Mit dem Schwager im VW-Bus und einem Hobie Cat 16 im Rückspiegel quer durch Europa, Stammgast in den Top ten. Nach zehn genialen Saisonen erfolgt der Um- und Einstieg in die Astro-Hochseepartie begleitet von einer durchaus erfolgreichen Shark Attacke. Als nächstes kommt die Donaureise in die Ägäis und der Sprinto-Spaß. Ohne den Neusiedlersee kein Dominic, der, bereits einmal in der Funktion des Hafenkapitäns war und diesbezüglich rückfällig wurde. Der bald 40-jährige Journalist hat eine zehnjährige Tochter, eine etwas ältere Schwester und kann seinen Vater optisch nicht verleugnen. Will er auch nicht.
|
|
|
|
|