Vorstand

Präsident: Christoph Marsano

Der See, der Segelsport, der Club und seine Gemeinschaft.
Vier Dinge, die Christoph Marsano von Kindesbeinen an schätzen gelernt hat und seitdem leidenschaftlich lebt. Hier aufzuwachsen, zu reifen und zu genießen, war und ist eine Sache, dem Ganzen auch etwas zurückzugeben die andere. Deshalb ist der erfolgreiche und nach wie vor begeisterte Segler, der mittlerweile der 50plus-Generation angehört, seit über 20 Jahren im Vorstand des Union Yacht Club Neusiedlersees. Der zweifache Familienvater fungierte unter den Präsidenten Werner Marsano, Ecki Bousek und Heinz Mayer als Jugendwart, Schriftführer, Oberbootsmann und Vizepräsident, jetzt folgt seine zweite Amtsperiode als Präsident.

Damit rücken für den ehemaligen Bankmanager und jetzt selbständigen Unternehmensberater und Managementtrainer repräsentative Aufgaben stärker in den Mittelpunkt, die generelle Verantwortung wächst um ein kleines Stück an, der Rest bleibt wie gehabt. Es gilt ein Team zu führen, sich mit diesem die Verantwortung zu teilen und das Beste für den Union Yacht Club Neusiedlersee herauszuholen. Intern wie extern. Von außen sollen wir als sportliche Größe und gute Gastgeber wahrgenommen werden, innen drinnen dreht sich alles um die segelsportliche Kameradschaft, Respekt, Miteinander und den See.

Vize-Präsident: Helmut Böhm






„Günstige Winde kann nur der nutzen, der weiß wohin er will.“ (Oscar Wilde) Seit seinem 6. Lebensjahr betreibt Helmut Böhm das Segeln als Rennsport. Als erfolgreicher Geschäftsführer der Firma Böhm Transport GesmbH & Co KG betreibt er den Segelsport sowohl als beruflichen Ausgleich als auch jahrelanges großes Hobby. Er segelte bereits zahlreiche Welt- wie auch Europameisterschaften. Als Skipper der ONO (Cruiser Racer) gelangen Helmut Böhm mit seiner Crew in den letzten Jahren zahlreiche Siege bei Europameisterschaften und internationalen Regatten. Nun will er auch für den Yacht Club die „günstigen Winde“ nutzen und weiß wohin er will.

Schriftführerin: Silvia Petz





Ehe Silvia Petz 2004 eintrat, hatte sie in Sachen UYCNs bereits alle Hände voll zu tun. Als ehemalige Angestellte der Steuerberaterkanzlei Cesky kam die 34-Jährige in den zweifelhaften Genuss sämtliche Vorschreibungen einzukuvertieren, jetzt legt die angehende Architektin zumindest offiziell Hand an. An der Vorschot von Thomas Dohnal kam die Schriftführerin auf zwei Kufen bereits zu EM-Ehren und gewann darüber hinaus eine Ranglistenregatta. Mittlerweile steht sie auf der Sprinto ihre Frau und will sich künftig auch vermehrt an der Pinne probieren. Einzig zu starker Wind bremst den Segel-Enthusiasmus der Frohnatur, liegen die Schilfhalme quasi waagrecht auf dem Wasser, bleibt Silvia lieber im Trockenen.


Finanzreferent: Daniel Cesky



Der Name Cesky verpflichtet und das nicht erst seit gestern.

Norbert war Kassier und Präsident des Union Yachtclub Neusiedlersee, Denise die erste Dame Österreichs, die die Qualifikation für die Olympischen Spiele meisterte und Daniel, in der Jugend sehr erfolgreich und nach wie vor ein begeisterter Segler, übernimmt nun die Agenden des Finanzreferenten.

Wenn die Kinder alt genug sind und mehr Luft bleibt, werde er dem Vorstand zu Verfügung stehen. So die Ankündigung vor Jahren, so die Umsetzung, die nun von Statten ging. Glücklich verheiratet, drei flotte Jungs, beruflich in den Fußstapfen seines Vaters – die berufliche Klassifikation reicht allemal, die emotionale sowieso.

Daniel ist am See groß geworden, er hat seine Kindheit und Jugend im Club verbracht, ist hier erwachsen geworden. Er kennt die Geschichten von früher, die Sitten und Gebräuche. Er hat Ideen, will mitgestalten und weiterhin segeln.
Gut so.

Oberbootsfrau: Eva Maria Schimak


Am See beheimatet, durch das Schulsport-Projekt zum Segeln gekommen, seitdem nicht mehr aus dem Boot zu bekommen. Zuerst Optimist, dann Europe und 470er, wo die heute 30-Jährige an der Seite von Lara Vadlau die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 meisterte. Dann Laser Radial und 49erFX, auf dem eine ansehnliche Kampagne gelang und die zweite Olympiateilnahme (2016) nur knapp misslang.

Segeln ist für Eva Maria Schimak ein Lebenselixier - ohne Wasser, Wind und Sonne geht es nicht. Mittlerweile nimmt sie nicht nur, sie gibt auch viel. Als Trainerin und Mitarbeiterin im BLZ und als Oberbootsfrau im UYC Neusiedlersee. Ihre profunde Regattapraxis, ihre Erfahrung im Ausrichten von Regatten und ihre enge und gute Zusammenarbeit mit Angelika Stark und den Wettfahrtreferat versprechen viel frischen Schwung und erfreuliche Ausblicke.

Wettfahrtreferent: Angelika Stark





kommt





Baureferent: Joschi Mautner Markhof


Die seglerische Laufbahn, des 1961 geborenen Baureferenten, begann klassisch gleich nebenan. Beim Hofbauer in Neusiedl das Segeln gelernt und anschließend einen Sommer als Segellehrer dieses Wissen an Andere weitergegeben. Seit 1997 im UYCNs Mitglied, war sein erstes eigenes Boot – ein Hobie 16 - aus Kunststoff und hatte noch 2 Rümpfe. Doch schon bald entdeckte Joschi die Liebe zu den Holzbooten, nennt nun bereits seinen dritten (in Folge und nicht gleichzeitig) 15er Jollenkreuzer sein Eigen und läßt sich auch durch die immer geringer werdenden Mitstreiter nicht davon abbringen. Trotz gutgemeinter Ratschläge von so manchem „Yoghurtbecher-Segler“ bleibt er den Jollenkreuzern treu. Mehrere Wochen im Jahr zieht es Joschi in die Ferne und er ist segelnd auf hoher See unterwegs. Das Segeln ist jedoch nicht seine einzige sportliche Leidenschaft, ist er doch auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf Bergtouren anzutreffen. Im beruflichen Bereich als Immobilientreuhänder tätig, bietet er umfassende Dienstleistungen als Makler, Verwalter und Developer für Immobilien im Grossraum Wien an. Und damit ist auch die Verbindung zum Baureferat des UYCNs klar, welches Joschi im laufenden Vereinsjahr 2010/2011 von Michael Lachsteiner übernommen hat. Der Vergleich der Tätigkeit des Baureferenten mit der Verwaltung eines Zinshauses, das auf dem Wasser steht und ca. 500 Eigentümer hat, ist sicher nicht von der Hand zu weisen.

Jugendreferent: Dominic Marsano


Der See, Segeln und Gleichgesinnte, es gibt keinen besseren Flecken Erde um erwachsen zu werden. Das lehren mich meine Erfahrungen und meine Gene.

Was wichtig ist, muss gepflegt werden. Mein Vater hat mir seiner Leidenschaft und Verbundenheit gegenüber dem Club vorgelebt und weitergegeben. Genau deshalb engagiere ich mich im Vorstand - in den vergangenen Jahren als Hafenkapitän und Oberbootsmann, mittlerweile als Jugendwart. Nicht weil mir langweilig ist, sondern weil ich mich verpflichtet fühle.

Ich möchte unsere Werte vorleben und die nächste Generation ins Boot holen. Sie seglerisch ausbilden und formen, ohne übertriebenen Ehrgeiz, vielmehr mit Leidenschaft. Dabei helfen sollen mir meine Regattaerfahrung auf Jollen, Katamaranen, Kielbooten und im Offshore-Bereich, aber vor allem die Motivation zu motivieren und die Lust mit Begeisterung um mich zu werfen.

Und sonst?
Werde ich die Unterstützung der Eltern brauchen, niemanden in ein Boot zwingen und gemeinsamen mit Trainern meines Vertrauens am Genuss und der Qualität arbeiten. Es geht um Tradition, Respekt, Toleranz und Freundschaft. Das wünsche ich mir für meinen Bereich, das wünsche ich mir für den Club und unsere Gemeinschaft.  

Was noch?
Bin ich Mitte 40, super glücklich verheiratet, habe eine sensationelle Tochter, bin gesund und beruflich im Medienmanagement tätig.

Bei Fragen jederzeit gerne.

Rechtsreferentin: Birgit Karger


Die Sommer ihrer Kindheit verbrachte Birgit Karger im großonkelschen Stelzenhaus in Podersdorf. Während die Eltern mit dem Korsar kämpften, baute die Achtjährige gemeinsam mit der jüngeren Schwester aus Gummiboot, Besenstiel und Leintuch ihr erstes Segelboot. Der unorthodoxe Zugang zum Segeln blieb in Form einer ramponierten, kleinen Einmannjolle zunächst erhalten. Nachdem später der 420er im Winterlager einem Jahrhundertsturm zum Opfer gefallen war und während des Studiums der Rechtswissenschaften Amors Pfeil ins Schwarze getroffen hatte, ging es am Dart dann regattamäßig richtig zur Sache.  Es folgten Jahre als zweifache Optimutter und einige Regattaversuche auf der eigentlich als Familienboot angeschafften Sprinto. Daneben erwiesen sich die Charterboote des Mittelmeeres und der Südsee als taugliche Unterkunft für den Urlaub mit Kindern. Nach längeren Auslandsaufenthalten lebt Birgit seit 2006 wieder in Wien und hat ihre Berufung als Juristin im Asylbereich gefunden. Die zivilrechtlichen Seiten wassernahen Zusammenlebens sowie die Herausforderungen von Wasserrecht, Naturschutz und dergleichen sind ihr aus privater Erfahrung und ihrer bisherigen Tätigkeit als Rechtsreferentin nicht (mehr) fremd.

Hafenkapitän: Ralph Neuhaus


Ralph ist ein Eigengewächs. Kein Spätberufener, kein Quereinsteiger, einer der hier aufgewachsen und ordentlich groß geworden ist.

Das Ganze auf der „Papillon 2“, einer Neptun 27, dem damaligen schwimmenden Zuhause der Familie Neuhaus. Mit fünf griff Ralph erstmals zur Pinne, nach dem der Opti bald zu klein wurde, wechselte er in den Laser, als es auch dort eng wurde, folgte der Finn. Dann wurde der Regattasport von der Hotelfachschule und der damit verbunden Ferialarbeit in den Hintergrund gedrängt. Doch damals, wir reden von den 80igern, kam mit dem Fahrtensegeln eine neue Leidenschaft mit ins Spiel, die „Papillon 2“ war verstärkt im Mittelmeer und weiterhin am See unterwegs.

Von Vater Helfried hat der zweifache Familienvater viel über Seemannschaft und nautisches Wissen lernen dürfen, jetzt nimmt er selber das Ruder auf der „Papillon 2“ in die Hand. Wenn sie diese auslaufen sehen, können sie versichert sein, dass es irgendwo am See etwas Hervorragendes zu essen und jede Menge zu trinken gibt und garantiert herzhafte Gastgeber warten.

Was seine Funktion im Vorstand und die Arbeit für den Club betrifft, rückt der heute 44-Jährige gute Seemannschaft in den Mittelpunkt. Deren Regeln sollten unbedingt gelebt werden, ob mit oder ohne Wasser unterm Kiel.